HA Schult mit Wolfram Kons während den Dreharbeiten zur Eröffnung im Andreas Quartier Düsseldorf © HA Schult
HA Schult - Pyramids People, Kairo 2002
HA Schult - Trash People, Great Wall, China 2001

ÜBER HA SCHULT

 

Weltbekannt für seine imposanten Kunstprojekte zählt der deutsche Aktionskünstler HA Schult neben Joseph Beuys zu den wichtigsten Vertretern der Aktionskunst überhaupt. Seine Arbeiten wurden auf allen Kontinenten gezeigt und sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten, u.a. im Solomon R. Guggenheim Museum und Museum of Modern Art in New York sowie in der Tate Gallery in London und dem Centre Pompidou in Paris. Sein Schwerpunkt: das ökologische Ungleichgewicht. Mit seinen sogenannten „Trash People“, Skulpturen aus Dosen und Müll, hat er die ganze Welt bereist, von den Pyramiden in Gizeh bis hin zur Chinesischen Mauer: an über 26 historisch eindrucksvollen Orten war seine 1.000 Mann starke Trash People Armee seit 1996 bereits gewesen. In Vorbereitung sind San Pedro de Artacama und New York City.

Auch sein globales Kunstprojekt „Action Blue“ hat den zweifachen documenta Teilnehmer von Frankreich nach China geführt. Im Rahmen eines einjährigen Kunsttrips, bei dem HA Schult mit einem Hybrid-Wagen eine der gefährlichsten Autorouten der Welt von Paris nach Peking bereiste, hat er an verschiedenen Orten Wasserproben entnommen und unter dem Mikroskop fotografiert. So ist auf einer Wegstrecke von 15.583 Km zwischen Juni 2015 und April 2016 eine Vielzahl an eindrucksvollen Fotoarbeiten entstanden, welche die aus Flüssen, Seen und Pfützen entnommenen Wasserproben in mikroskopischer Vergrößerung zeigen. Diese sind in Form von insgesamt 330 Werken exklusiver Bestandteil der totalen Bebilderung des Hyatt House im Düsseldorfer Andreas Quartier, einem völlig neuen Hoteltypus der Hyatt-Gruppe, und zeigen den Mikrokosmos Wasser auf noch nie dagewesene Art und Weise. Exklusiv bei n-tv ist nun erstmalig eines dieser Aqua Pictures als limitierte und handsignierte Grafikedition erhältlich, die einen Wassertropfen aus der unterirdisch fließenden Düssel in Düsseldorf zeigt.

HA Schult, der 1939 in Parchim geboren wurde, wuchs in den Trümmern von Berlin auf und studierte von 1958 bis 1961 mit Gerhard Richter, Sigmar Polke und Franz E.Walther an der Düsseldorfer Kunstakademie bei K.O.Götz. Von 1962 bis 1992 lebte und arbeitete er in München, Köln, New York und Berlin, seit 1992 wieder in Köln. 2007 hat er den international anerkannten Umweltpreis für die Mobilitätsindustrie für besonders umweltfreundliche PKWs ins Leben gerufen. 2009 wurde das ÖkoGlobe-Institut an der Universität Duisburg-Essen gegründet.

IMPRESSIONEN DER N-TV DOKUMENTATION

„HA Schult – Müll und Wahrheit“ mit Wolfram Kons

Erstausstrahlung: 24. November 2017, um 18:30 Uhr auf n-tv
weitere Sendetermine: 25. November 2017, um 09:30 Uhr & 26. November 2017, um 11:30 Uhr
© Fotos: HA Schult